Kalahari

Dieses Gebiet liegt in der Northern Cape Province und ist die südliche Spitze der Kalahari Wüste, die sich nach Norden erstreckt durch Botswana bis zum Sambesi Fluss. Die roten Sanddünen und die Steppen schreckten vor einer Besiedelung ab, sodass heute nur noch wenige Mitglieder der San/Buschmann Kultur überlebt haben. Der Kalahari-Gemsbock National Park ist ein Refugium für die Tierwelt und ideal für alle Abenteuerlustige.

Kapland

Diese Region besteht aus Kapstadt und den umliegenden Landschaften bis auf eine Entfernung von ca. 200 km. Das mediterrane Klima ist ideal für den Weinanbau und hat dazu geführt, dass in der Region um Stellenbosch, Paarl und Franschhoek  viele der besten Tropfen der Welt gekeltert werden. Da dieses Gebiet auch als erstes ab 1652 von den Holländern besiedelt wurde, ist es das historische Zentrum Südafrikas. Das Kapland besteht aus dem kleinsten Biotop der Welt, dem Fynbos mit einer Vielzahl  von Proteenarten und Euphorbien.

Kapstadt

Die “Mother City” wurde von Holländern 1652 gegründet als Zwischenstopp für Handelsschiffe auf dem Weg zur indonesischen Kolonie Batavia. Heute ist Kapstadt die zweitgrößte Stadt Südafrikas, deren kapholländische Ursprünge durch den englischen Einfluss ergänzt wurden. Die Stadt selbst und die vielen sehenswerten Ortschaften auf der Kap Halbinsel (von Muizenberg bis Fish Hoek an der False Bay, und von Clifton bis Hout Bay an der Atlantikküste) sind einmalig. Das kleinste Biotop der Welt, der Fynbos, ist erhalten geblieben und wird ergänzt durch Kirstenbosch Gardens, eines der führenden botanischen Gärten der Welt.

Karoo

Der Niederschlag wird durch Gebirgsketten daran gehindert diese Halbwüste im Süden des Landes zu bewässern. Zusätzlich  veränderte sich dieses empfindliche Ökosystem durch Überweidung (Schafzucht und Ziegen) im 19. Jahrhundert. Die Gegend um Oudtshoorn mit seinen Straussenfarmen wird als Kleine Karoo bezeichnet , aber andere Regionen sind weniger bekannt und weisen eine typische Karoolandschaft im Karoo National Park (Nähe Beauford West) oder eine Wüstenlandschaft im Tankwa Karoo National Park (Nähe Calvinia) auf.

Karoo National Park

Dieser Park, der sich lediglich 5 km von Beaufort West befindet, wurde gegründet um einen typischen Teil der Karoo, eine Halbwüste, zu erhalten, wo innerhalb von 150 Jahren eine geringe Bevölkerung, die vornehmlich aus Schafzüchtern bestand, große Veränderungen der Landschaft bewirkte.

Tiere: Spitzmaulnashorn (black rhino), Bergzebra, Elandantilope, Gemsbok (Oryx), Red Hartebeest (rote Kuhantilope), Kudu, Weissschwanzgnu (black wildebeest), Kronenducker, Klippspringer,  Springbock, Steinböckchen.

Kgalagadi Transfrontier Park

Der ehemalige Kalahari Gemsbock Park erhielt seinen neuen Namen ("Land des Durstes") beim Zusammenschluss mit Botswanas Gemsbock-Nationalpark und hat seitdem gewaltige Dimensionen: 3,6 Millionen Hektar Sanddünen liegen hier unter einem meist wolkenlosen Himmel. Der Park bietet grandiosen Weiten und eine beinahe unheimliche Stille. Außerordentliche Beobachtungsmöglichkeiten: Der Kgalagadi Transfrontier Park ist bekannt für seine dunkelmähnigen Löwen und große Antilopenherden.

Tiere: u.a. Leopard, Gepard, Kaffernbüffel, Burchell Zebra, Hyänenhund, Braune Hyäne, Getüpfelte Hyäne, Elandantilope, Gemsbok (Oryx), Kudu, Streifengnu (blue wildebeest), Springbock, Steinböckchen. Es bestehen des weiteren gute Beobachtungsbedingungen für Jackale, Füchse, als auch Wüstenluchs (Caracal) und viele Raubvogelarten.

Besuchszeit: Die Regenzeit endet Ende Februar - zwischen März und Mai ist die Vegetation grün, und man kann viele Tiere in den Flusstälern sehen. Zwischen August und Oktober kann man mit Glück große Antilopenherden beobachten, die dann durch den Park ziehen.

Kimberley

Kimberley wird in einem Atemzug mit Diamanten erwähnt. In diesem Teil der Northern Cape Province wurden die ersten Diamantenfunde 1867 gemacht und binnen 50 Jahren bildete sich das imposante Big Hole als Resultat des regen Bergbaus (ein Loch mit einem Durchmesser von 1.6 km und einer Tiefe von 800 Metern). Hier befindet sich weiterhin die Hauptverwaltung der De Beers Company, der Minengesellschaft, die auch den Diamantenhandel weltweit kontrolliert.

Krüger Nationalpark

Obwohl der ursprüngliche Park seit 2000 zu einem grenzüberschreitenden Park mit Mosambik und Simbabwe erweitert wurde (Great Limpopo Transfrontier Park), ist der südafrikanische Teil für die meisten Touristen Hauptanziehungspunkt, da dieser seit Jahrzehnten touristisch ausgebaut wurde. Der südafrikanische Teil enthält 14 verschiedene Ökosysteme auf einer Fläche von 21.497 km² und beheimatet eine Vielzahl von Tierarten (500 Vogel-,114 Reptil-, 49 Fisch-, 33 Amphibien-, 146 Säugetierarten und mehr als 23.000 Pflanzenarten). Der erste Teil des Parks wurde als Sabie River Game Reserve 1898 vom Präsidenten des Orange Free State, Ohm Paul Kruger, gegründet.

Die beste Jahreszeit für  Tierbeobachtung im Kruger Park - als auch in den meisten anderen Parks – ist der Winter, da das trockene Wetter die Tiere zwingt, sich an Wasserquellen zu versammeln und die entlaubten Bäume eine bessere Sicht ermöglichen. Die Tiere selbst befinden sich in einem besseren Zustand während der Sommermonate, da diese regenreicher sind und die Vegetation gedeihen lassen. Der Sommer eignet sich besser für die Beobachtung von Paarungsriten und Nestbau von Vögeln als auch  von Jungtieren bei Antilopen, Zebras und Elefanten.

Tiere: u.a. Löwe, Leopard, Gepard, Elefant, Kaffernbüffel, Breitmaulnashorn (white rhino), Spitzmaulnashorn (black rhino), Burchell Zebra, Giraffe, Flusspferd, Hyänenhund, Braune Hyäne, Tüpfelhyäne, Elandantilope, Lichtenstein Hartebeest  (Kuhantilope),  Kudu,  Nyala, Wasserbock, Streifengnu (blue wildebeest),  Buschbock, (Kronen-) Ducker, Greisbökchen, Impala,  Klippspringer,  Springbock, Steinböckchen.

Malariamedikation ist zu empfehlen.

KwaZulu-Natal

Das Königreich der Zulu reicht von den sonnigen Stränden am Indischen Ozean bis zur zerklüfteten Bergwelt der Drakensberge, vom Maputaland im hohen Norden an der Grenze zu Mosambik bis zum Mtamvuna Fluss nahe der Provinz Ostkap im Süden. Die üppig grüne Provinz ist die Heimat von zwei Welt-Naturerben: zu einen ist dies der Greater St. Lucia Wetland Park, eine der letzten und höchst faszinierenden Wild- und Küstengebiete im südlichen Afrika und zum anderen der uKhahlamba-Drakensberg Park, der die westliche Grenze der Provinz im wahrsten Sinne des Wortes markiert.

KwaZulu-Natal Südküste

An dieser Küste finden Sie besonders viele Strände mit der blauen Flagge, mit anderen Worten: Strände, die nach internationalen Standard bewertet, besonders sauber und sicher sind und zudem über erstklassige Einrichtungen und Umweltschutzmaßnahmen verfügen. Namentlich sind dies: Margate, Ramsgate, Hibberdene, Lucien und Marina. Alle Hauptstrände sind übrigens mit Hainetzen geschützt und professionelle Lebensretter wachen über die Sicherheit der Schwimmer. Tauchbegeisterte finden an der Südküste zwei Weltklasse-Adressen: Aliwal Shoal am Umkomaas Fluss und Protea Banks am Shelly Strand.