Transkei

= Jenseits des Kei Flusses

Dieses ehemalige  Homeland ist die Heimat des Xhosa Stammes und es leidet seit Jahrzehnten an Überbevölkerung und in der Folge Ausbleichung und Erosion der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Umtata ist der Geburtsort von Nelson Mandela. In der Nähe befindet sich die Wild Coast, die langsam touristisch erschlossen wird.

 

Tshwane - Pretoria

Obwohl der Stadtrat im April 2005 beschloss, Pretoria in Tshwane umzubenennen, was in der Sprache der Sotho "Wir sind gleich" bedeutet, nennen die meisten Bewohner ihre Stadt bei ihrem alten Namen (nach dem Burengeneral Andries Pretorius). 1855 gegründet und 1860 zur Hauptstadt erklärt, zählt Pretoria etwa eine Million Einwohner. 1913 entstanden die Union Buildings, wo der Staatspräsident residiert. Lange war Pretoira den Schwarzen Südafrikas verhasst, weil hier die Apartheid-Gesetze verabschiedet wurden und sich der oberste Gerichtshof und das zentrale Gefängnis befanden. Inzwischen ist die Verwaltungs-Hauptstadt erheblich kosmopolitischer geworden, was u.a. an der Kunstszene der vier Universitäten liegt.

Die Hauptstadt von Südafrika wird auch „Jacaranda City“ genannt wegen der Schönheit der lila-blühenden Jacaranda Bäume. Idealer Zeitpunkt für einen Besuch ist der Oktober, wenn gut 70 000 Jacaranda-Bäume violett blühen. Diese Bäume wurden aus Argentinien 1888 eingeführt und konnten aufgrund der milden Winter und heißen Sommer gedeihen. Jederzeit sehenswert sind unter anderem das Union Building (Parlamentsgebäude), das Voortrekker Denkmal, Church Square, Kruger House Museum, Melrose House und das Pretoria Art Museum. 

Tsitsikamma National Park

Nach dem Krüger Park ist dieser Nationalpark, der wohl der beliebteste, da er wunderschöne Küstenlandschaften zwischen dem Big River und der Plettenberg Bay und eine außerordentliche Vogelwelt aufweist. Der überwiegende Teil dieses Parks liegt im Wasser - fünf Kilometer weit reicht das Schutzgebiet ins Meer hinein. Der an Land liegende Abschnitt besteht aus 65 000 Hektar Urwald, durch den zwei Trekkingstrecken führen. Lohnenswert ist die Wanderung zum Storms River Mouth. Außerdem kann man schnorcheln, tauchen und klettern, und wer überhaupt nicht aktiv sein möchte, kann sich auf einen Felsen am Strand setzen und nach Delfinen Ausschau halten.  
Der 1964 gegründete Park weist nicht nur den typischen Fynbos auf, sondern auch Stieleiben, Gelbholzbäume, Baumfarne und Orchideen.
Tiere: Greisböckchen, Schirrantilope, Blauducker, Blauaffe, 210 Vogelarten (u.a.  Knysna Lourie und den schwarzen afrikanischen Austernfänger).

Besuchszeit: ganzjährig. Die feuchtesten Monate sind Mai und Oktober, die trockensten Juni und Juli.