SCHLANGEN / SKORPIONE

Es gibt in Namibia viele Schlangenarten, wobei auch einige giftig sind. Die meisten Touristen begegnen Schlangen nicht, da diese auf kleinste Erschütterungen des Bodens flüchten - mit Ausnahme der Puffotter, die sich eher träge bewegt und öfters nicht die Flucht ergreift. Schlangen greifen nicht an und verfolgen den Menschen auch nicht! Folgende Vorsichtsmaßnahmen sind aber zu beherzigen: Laufen Sie nicht barfuss durch den Busch; stecken Sie nicht Ihre Hand in Fels- oder Erdlöcher und geben Sie Acht beim Überqueren von Baumstämmen. Falls Sie gebissen werden, merken Sie sich unbedingt wie die Schlange aussah, damit der behandelnde Arzt Ihnen das geeignete Antiserum spritzen kann. Vorsicht ist auch bei der selten vorkommenden Spitting Cobra (speienden Kobra) angezeigt. Das gift sollte sofort mit Wasser oder Milch aus den Augen gewaschen werden.
Bei Skorpionen ist zu beachten: je kleiner und heller gefärbt und desto kleiner die Scheren sind, desto giftiger ist der Skorpion. Camping–Urlauber sollten ihren Schlafsack und ihre Schuhe überprüfen!

SCHULFERIEN

Ende April bis Ende Mai, Ende August bis Mitte September, Anfang Dezember bis Mitte Januar. In diesen Zeiten bitte rechtzeitig vorbuchen!

SPRACHEN

Englisch ist seit der Unabhängigkeit Namibias 1990 die einzige Amtssprache, aber Afrikaans wird noch von 60% und  Deutsch von  ca. 35% der weißen Bevölkerung gesprochen. Touristische Einrichtungen als auch Gästefarmen werden oft von deutschsprachigen Namibiern geführt. In Namibia werden auch verschiedene afrikanische Sprachen gesprochen, u.a. Herero, Oshivambo und Nama. Im Allgemeinen kommen Sie mit Deutsch als auch Grundkenntnisse in Englisch im ganzen Land gut zurecht.

STRASSEN

Mehr als 5500 km sind asphaltiert, 37.000 km sind Schotterstraßen. Die Sand-, Kalk- und Salzstrassen sind in der Regel sehr gut gewartet und gut befahrbar - sofern es nicht heftig regnet und Trockenbettflüsse (sog. Riviere) nicht überflutet sind.  Namibias Straßen sind alle nummeriert und besitzen die Buchstaben B, C oder D als Vorzeichen. B-Straßen sind die Hauptverbindungen zu den größeren Städten und sind geteert. C-Straßen sind manchmal geteert. In der Regel sind diese gute und breite Schotterpisten, die die kleinen Städte miteinander verbindet. D-Straßen sind häufig nur Farmwege, die ggf. auch ein Allradantrieb erfordern. Insgesamt kann Namibia problemlos als Selbstfahrer durchquert werden.

STROM

Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Für die Steckdosen benötigt man einen Adapter, den man problemlos und günstig in vielen Supermärkten in Namibia kaufen kann. Die sogenannten „Weltadapter“ funktionieren in Namibia nicht. Generatoren, die häufig nur tagsüber in Betrieb sind, versorgen Farmen mit Strom und nachts wird auf Kerzenlicht und 12 Volt Batterien umgestellt.