KLEIDERORDNUNG

Die Mode Südafrikas gleicht der Europas und Nordamerikas – wegen der idealen Lichtbedingungen werden viele Modephotographien (und –werbungen) in Südafrika gemacht. Tagsüber ist die Kleidung sportlich-salopp. Die meisten aus- wie inländischen Touristen tragen kurze Hosen (shorts), Sandalen und T-Shirts. Für Safaris eignen sich am besten Kleider in den Farben grün, gedämpftem braun und khaki.

Teure Restaurants erwarten oft elegantes, allerdings nicht formelles Outfit. Jeans, Shorts und Turnschuhe sind in solchen Häusern unpassend, können aber überall sonst bedenkenlos getragen werden. Ein Jackett ist nur in gewissen Lokalen von Kapstadt, Johannesburg oder Durban  „Vorschrift“. 

Von Mai bis Ende Juli ist es Winter in Südafrika! Sobald die Sonne untergegangen ist, fällt die Temperatur und die Heizung besteht meistens nur aus einem Zusatzgerät (oder ggf. aus einem anheimelnden Kaminfeuer in der Lounge oder im Zimmer). In der Karoo und in der Region der Drakensberge gibt es nachts im Winter fast durchgehend Minustemperaturen. Aus diesem Grund gehören in den Wintermonaten eine Fliesjacke, gute Pullis und lange Hosen zur Standardbekleidung. In der westlichen Kapprovinz insbesondere in der Kapregion mit seinem mediterranen Klima (d.h. Winterregen) sollte man einen Regenschutz nicht vergessen, ansonsten in anderen Regionen eher in den regenreichen Sommermonaten zu empfehlen.
Schuhe sollten möglichst luftdurchlässig sein. Robuste Wanderstiefel (aus Leder) sind in der Regel nicht notwendig, außer während der kalten Monate in den Drakensberge. Ansonsten reichen gute Wanderschuhe aus Goretex oder Lederschuhe z.B. "desert boots" aus Südafrika, die aber eingelaufen werden müssen. 
Noch ein kleiner Hinweis: Falls man etwas vergessen hat, kann man die entsprechende Kleidung häufig deutlich günstiger in Südafrika kaufen.

KLIMA & JAHRESZEITEN

Klimatisch sind Reisen nach Südafrika in jeder Jahreszeit möglich. Südafrika ist ideal für alle Winterflüchtige, da es wegen seiner entgegengesetzten Lage auch entgegengesetzte Jahreszeiten hat. Zusammengefasst sind am ehesten die Übergangsjahreszeiten Frühling (September bis November) und Herbst (März bis April) die ideale Reisezeiten, auch weil diese Reisezeiten nicht mit den Schulferienzeiten der Südafrikaner zusammentreffen. Wer Tiere sehen will, kommt am besten von Juni bis August, dann sind die Bäume kahl und die Tiere drängt es zu den immer seltener werdenden Wasserlöchern. Die Winter sind in den meisten Landeszeiten überwiegend sonnig und warm, nach Sonnenuntergang wird es jedoch kühl. Von Dezember bis Februar können die Temperaturen sehr hoch ansteigen, in den Bergregionen gibt es fast jeden Nachmittag ein Gewitter. In den Küstenregionen mildert der Einfluss des Meeres die Hitze.  

Südafrika weist viele unterschiedliche Klimazonen auf, die man im Wesentlichen auf drei Hauptgebiete verteilen kann: 

1.)Das Highveld ist das gemäßigte Hochland (in dem sich auch die Städte Johannesburg, Pretoria und Bloemfontein befinden). Der Sommer ist warm mit gelegentlichen Regenschauern und der Winter trocken und kühl bis kalt, besonders nachts. Niederschlag: bis750mm/Jahr im östlichen Teil, 125-250 mm/Jahr im westlichen Teil.

2.)Im Lowveld, dem östlich von Johannesburg befindlichen Tiefland entlang der Grenze zu Mosambik, in dem sich auch der Krüger Nationalpark befindet, fällt der Regen im Sommer und der Winter ist deutlich trockener, doch da es längst nicht so hoch liegt, sind die Temperaturschwankungen weitaus geringer als im Highveld. Zu diesem Klimagebiet gehört auch noch die Küste Natals, die im Sommer nicht nur heiß sondern auch feuchter ist. Niederschlag: mehr als 1000 mm/Jahr.

3.)Das Kapland im Südwesten hat ein mediterranes Klima mit warmen und trockenen Sommern und kühlen, feuchten Wintern. Niederschlag ca. 500-750 mm/Jahr.

KREDITKARTEN

Die meisten Hotels und Restaurants sowie die größeren Geschäfte in den Städten akzeptieren alle verbreiteten Kreditkarten wie American Express, Visa, Euro-/MasterCard oder Diner´s Card. Tankstellen akzeptieren KEINE Kreditkarten; kleinere Händler oftmals auch nicht. Man kann auch Bargeld bei den Geldautomaten (ATM) damit abheben, benötigt allerdings die Geheimzahl. Es ist ratsam, eine bestimmte Summe als Guthaben auf dem Kreditkarten-Konto zu deponieren, denn sobald der vorgegebene Kreditrahmen überzogen ist, wird die Karte gesperrt. Man sollte sich bereits vorab bei seiner Bank erkundigen, welche Gebühren die Bank für die Benutzung der Kreditkarte in Südafrika erhebt. Verlust oder Diebstahl sind sofort zu melden, damit man gegen den Missbrauch der Karte abgesichert ist.

KRIMINALITÄT

Kriminalität ist das wahrscheinlich größte Problem des Landes. Sobald man sich aber klar macht, dass überproportional viele Straftaten in den armen afrikanischen und farbigen Townships begangen werden, verliert die Statistik etwas von ihrem Schrecken.

Weitere Infos siehe unter "Sicherheit".