SCHLANGENBISSE & SKORPIONSTICHE

Schlangen- und Spinnenbisse oder Skorpionstiche kommen in Südafrika vergleichsweise selten vor. Es gibt zwar Schlangen, aber die meisten verschwinden, sobald sich jemand nähert. Am gefährlichsten sind die Puff- und Bergottern. Sie sonnen sich oft auf Pfaden und machen sich nicht aus dem Staub, wenn ein Wanderer kommt. Allerdings wird kaum ein Besucher sie zu Gesicht bekommen. Wer gebissen wird, sollte sich das Aussehen der Schlange merken und so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Wichtig ist: Keine Panik! Aus den verzweifelten Versuchen, Extremitäten abzubinden, resultiert in der Regel mehr Schaden als Nutzen, denn selbst an giftigen Schlangenbissen stirbt man nicht augenblicklich, höchstens aus Angst.

Wir sind in Afrika - hier gibt es Skorpione und Spinnen. Allerdings sieht man sie meist nur, wenn man Holzstücke aufhebt oder Steine umdreht. Wer Holz für ein Lagerfeuer sammelt, sollte es nicht gleich anfassen, sondern zuerst mit dem Schuh oder mit irgendeinem anderen Gegenstand dagegen klopfen. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind Skorpion- und Spinnenbisse zwar schmerzhaft, aber so gut wie nie tödlich.

SCHWARZE LISTE

siehe unter "BLACK LIST"

SCHWIMMEN

Beim Schwimmen im Ozean muss auf Strömungen (unbedingt vorher bei Einheimischen erkundigen!) und auf eine evtl. Gefährdung durch Haie geachtet werden. Beliebte Strände sind zum Teil durch Stahlnetze gesichert; ebenso gibt es an vielen Badeorten „Haiwachen“. Die Gefahr, einem Hai zum Opfer zu fallen, ist allerdings sehr gering. Gefährlich kann dagegen das Schwimmen in stehenden Gewässern und Flüssen sein, die evtl. Bilharziose-Erreger haben können (siehe Infos unter Bilharziose). Es gibt folgende Hinweisschilder am Strand: Ein "rotes Viereck" bedeutet, dass Schwimmen an diesem Ort unsicher ist. Wenn das Zeichen "halb rot, halb gelb" ist, dann steht der Strand unter Aufsicht von Rettungsschwimmern. Wenn das Schild "gelb" ist und einen "schwarzen Kreis" in der Mitte hat, dann bedeutet das, dass hier das Schwimmen nur 200 m nach rechts und links vom Schilde erlaubt ist.

SICHERHEIT
  • Eine Grundregel, die ein Tourist unbedingt befolgen sollte ist, dass Stadtzentren nachts nicht zu Fuß besichtigt werden sollten. Desweiteren sollte der Tourist in ländlichen Gebieten nicht  im Dunkeln Auto fahren. Ein Handy ist aus diesem Grund eine Empfehlung für den Individualtouristen, der es bereits bei einer Autopanne in der „Wildnis“ einsetzen kann. Protea Tours vermittelt Ihnen auf Wunsch ein kostenloses Handy bei der Anmietung eines Autos. 
  • Diebstahldelikte lassen sich in der Regel durch Vorsichtsmassnahmen deutlich reduzieren. Wertgegenstände wie z.B. Kameras und Schmuck sollten nicht offen zur Schau getragen noch im Auto offen liegen gelassen werden. Geldbörsen und Schecks sollten nicht in der Gesäßtasche getragen werden. Höhere Geldsummen und Wertgegenstände sollten Sie am Besten in einem Hotelsafe deponieren. Wenn ein Hotelsafe nicht zur Verfügung steht, dann sollte man die Dokumente und Geldscheine in einem Brustbeutel oder Gürteltasche unter der Kleidung tragen. Etwas Kleingeld sollte man in der Hosen- oder Jackentasche tragen, damit man nicht bei jeder Gelegenheit den Geldbeutel zücken muss. Wer Opfer eines Raubüberfalls wird, sollte unbedingt den Ratschlag beherzigen, keine Gegenwehr zu leisten und den Forderungen nachzukommen.  
  • Die Polizei rät Touristen, keine Fremden im Auto mitzunehmen. Man sollte stets die Türen verriegeln und die Fenster nur einen Spalt weit offen lassen. Nutzen Sie bewachte Parkplätze. Wenn Sie den Wagen verlassen, verriegeln Sie die Türen und kurbeln Sie die Fenster hoch. Lassen Sie keine Wertsachen sichtbar im parkenden Wagen. Das Handschuhfach sollte geöffnet sein, um zu zeigen, dass nichts darin ist.
  • Desweiteren sollte an die seltenere  Möglichkeit des „car jacking“ (Entführung des Autos) gedacht werden. Aus diesem Grund fahren viele Südafrikaner mit geschlossenen Fenstern und abgesicherten Türen. Bevorzugte Orte sind Kreuzungen in der Nacht, so dass es ratsam ist,  bei Rotlicht einen ausreichenden Ausweichabstand zum Vordermann  zu halten um ggf. auch bei Rotlicht die Kreuzung zu überqueren. Ansonsten gelten auch die o.a. Regeln bei Raubüberfällen.
  • Johannesburg:  Diese Stadt stellt eine Ausnahme insofern dar, da auch tagsüber diese brodelnde Metropole im Zentrum, vor allem Hillbrow, für Touristen ohne Führer nicht zu empfehlen ist. In anderen umliegenden (begüterten) Stadtteilen wie z.B. Sandton herrschen völlig andere Bedingungen - vergleichbar mit Kapstadt. Auch wegen der aus Not entstandenen illegalen Einwanderung aus anderen afrikanischen Ländern werden dem Touristen die “3.Welt Bedingungen“ in Johannesburg besonders deutlich.
  • Kapstadt & Pretoria (Tshwane): Die Situation in diesen Großstädten ist tagsüber deutlich entspannter. Abends sollte die Stadt nicht zu Fuß besichtigt werden - nehmen Sie sich ein Taxi! 
  • Townships (Soweto, Langa, Kayelitsha): Ausreichende Sicherheit ist nur im Rahmen von geführten Touren gewährleistet.
SONNENBRAND

Die Sonne ist wahrscheinlich das größte Gesundheitsrisiko, dem Reisende in Südafrika ausgesetzt sind. Wie gefährlich eine Überdosis Sonne ist und dass man davon Hautkrebs bekommen kann, ist zwischenzeitlich jedem bekannt.  Bzgl. Sonnenschutz sollte berücksichtigt werden, dass auch bei Schutzfilter 25-30 die Schutzwirkung deutlich von der Häufigkeit der Anwendung abhängt. Ansonsten ist eine ausreichende Kopfbedeckung z.B. ein breitkrempiger Sonnenhut und ein Sonnenschutz durch langärmelige Hemden und langen Hosen zu empfehlen. Eine gute Sonnenbrille kann die UV-Bestrahlung der Augen um bis zu 50% reduzieren.

SPRACHEN

In Südafrika gibt es 11 Amtssprachen: 

 

  • Englisch
  • Afrikaans
  • Ndebele
  • North Sotho
  • South Sotho
  • seSwati
  • seTsonga
  • seTswana
  • tshiVenda
  • isiXhosa
  • isiZulua

 

Mit der englischen Sprache kann man sich fast überall verständigen.

STROMSPANNUNG / MASSE

220/230 Volt bei 50 Hz mit Ausnahme von Tshwane (Pretoria) mit 250 Volt. Einen internationalen Adapter kann in Südafrika gekauft werden, wobei das Angebot an solchen Adpatern vor allem zur Hauptreisezeit machnmal sehr knapp sein kann. Daher am besten bereits in Deutschland besorgen. Die meisten Hotels haben auch die normale Doppelrundbuchsen für Rasierapparate und Haartrockner.

In Südafrika gilt das metrische System.