AIDS

Botswana hat eine der höchsten Infektionsraten des gesamten afrikanischen Kontinents: 40% der Bevölkerung sind betroffen. Das Virus wird durch infiziertes Blut, durch sexuellen Kontakt mit einem infizierten Partner und auch von der infizierten Mutter auf das Kind übertragen.

ALKOHOL

Bier, Wein und Spirituosen werden in Bottle Stores verkauft. Südafrikanisches Bier (Castle Lager), namibisches Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird (z.B. Windhoek Lager) und gutes einheimisches Bier (St. Louis Lager) gehören zum Angebot, so auch eine gute Auswahl an südafrikanischen Weinen. Das Sorghum Bier (Chibuku) und der Palmenwein (Muchema) sind Geschmackssache. Von selbstgebrannten Schnäpsen ist wegen des Risikos von Restmethylalkohol abzuraten!

ALLGEMEINES

Ein kleiner Vergleich mit großer Wirkung: Deutschland erstreckt sich über eine Fläche von 357.026 km² und hat 82,5 Millionen Einwohner - in Botswana leben 1,82 Millionen Einwohner, die in der Hauptsache in „Ballungsgebieten“ am südöstlichen Rand eines Landes von fast 600.000 km² Fläche leben. Das ca. 16.000 km² große Inlanddelta des Okavango ist bis heute eine der wenigen fast unberührten Landschaften Afrikas. Dieses einzigartige Ökosystem ist die Lebensader einer außergewöhnlichen Flora und Fauna. Nördlich des Okavangodeltas befinden sich aber weitere Schätze der Tierwelt und zwar im Linyanti/Savuti Gebiet und entlang des Chobe Flusses, mit den größten Elefantenherden Afrikas im Chobe National Park. Weite Teile des Landes werden von der Kalahari geprägt, einer riesigen Halbwüste, die sich über die Landesgrenzen von Südafrika über Namibia bis Angola erstreckt, und die Heimat der Buschmänner ist. Aber auch die mit 12.000 km² größte zusammenhängende Salzpfanne der Welt, die Makgadikgadi Pans, und die im Nordwesten gelegenen  mystischen Tsodilo Hills, die mit tausenden Felsbildern der San (Buschmänner) zum UNESCO Welterbe gehören, sind weitere einmalige Sehenswürdigkeiten. Die Tswana sind Stolz auf ihr Land, das sich von einem armen britischen Protektorats zu einer stabilen Demokratie entwickelt hat, die von einer geringen Kriminalität gekennzeichnet ist. Botswana ist der zweitgrößte Diamantenexporteur der Welt und stellt sich besonnen einer  Zukunft, die von den Herausforderungen der AIDS-Epidemie und einer Erschöpfung der Diamantenvorkommen gekennzeichnet ist. Aus diesem Grund wird der Tourismus weiterhin behutsam und umweltbewusst aufgebaut. 

ANGELN

Der Tigerfisch ist mit Abstand die beliebteste Herausforderung – aber die Gewässer des Chobe bieten auch gute Möglichkeiten für  Brassen und Barben.

APOTHEKEN

Die Apotheken in Botsuanas größeren Städten verfügen über ein breites Spektrum moderner Medikamente und anderer medizinischer Artikel. Die meisten Reisemedikamente (z.B. Malariatabletten) können daher auch ohne weiteres vor Ort besorgt werden.

AUTOFAHREN

Wenn Sie mit Ihrem eigenen Mietwagen unterwegs sind, benötigen Sie einen internationalen Führerschein. Diesen können Sie sich bei Ihrer örtlichen Kfz-Zulassungsstelle für 3 Jahre ausstellen lassen (ca. € 30). Das Mindestalter, um in Botsuana ein Auto lenken zu dürfen, ist 18 Jahre.
Wie fast überall im südlichen Afrika herrscht auch hier Linksverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit auf asphaltierten Straßen ist 120 km/h, auf Schotterstraßen 80 km/h und in Nationalparks 40 km/h. In Dörfern und Städten gilt grundsätzlich, wenn keine Schilder vorhanden sind, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h. Die Geschwindigkeit sollte vor allem auf Schotterpisten nicht 80 km/h überschreiten, da die Bodenhaftung insbes. in Kurven rasch überschätzt werden kann und es aus diesem Grund häufiger zu schweren Unfällen kommt!
Die Polizei stellt Radarfallen auf und verhängt Bußgelder bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Auf den Vordersitzen besteht Gurtzwang. Fahren unter Alkoholeinwirkung ist verboten – passiert ein Unfall, dann ist unter diesen Voraussetzungen die Versicherungspolice ungültig. Auch das Fahren ohne Führerschein ist natürlich verboten.
Botsuana hat eine der höchsten Unfallraten der Welt, und rücksichtsloses Fahren und Fahren unter Alkoholeinfluss sind keine Seltenheit. Rinder, Ziegen, Schafe und Esel sowie Wildtiere stellen besonders in der Dämmerung und nachts ein tödliches Risiko dar. In Botsuana sollte man immer auf unerwartete Begegnungen vorbereitet sein und Geschwindigkeitsbeschränkungen auf nicht asphaltierten Straßen einhalten.
Weit verbreitet sind auch Tiersperrzäune (offiziell Veterinary Cordon Fences genannt), die die Ausbreitung von Krankheiten von Wildtieren auf Nutztieren verhindern soll. Sofern man nicht mit einem Rindertransport unterwegs ist, ist es meist ausreichend, abzubremsen, während das Tor geöffnet wird, und dem gelangweilten Aufseher freundlich zuzuwinken.