Knapp 200 Meter über der trockenen Ebene erhebt sich der Waterberg, der 1900 Meter über dem Meeresspiegel liegt und ein flaches Plateau bildet mit einer Länge von 48 km und einer Breite von 8-16 km. Seit 1972 steht das Gebiet um den Waterberg unter Naturschutz, insgesamt eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern. Vor 200 Millionen Jahren entstand die  poröse und flammend rote Etjo Sandsteinschicht, die Wasser gut speichert und zu einer grünen Pflanzenwelt führte. Kein Wunder, dass diese Region auch die Heimat einer einmaligen Tierwelt wurde und seit Urzeiten von Menschen besiedelt wurde; zuletzt von den Hereros, da es gutes Weideland für das Vieh war. Etwa 500 verschiedene Pflanzen- sowie 140 Flechtenarten sind auf dem Plateau identifiziert worden. Auch gibt es hier Feuerlilien und Korallenbäume, als auch die gewaltigen Waterbergfeigen (Ficus sycomorus), zwischen deren brettartigen Wurzeln sich ein Erwachsener leicht verbergen kann. Seltene und bedrohte Tierarten wurden auch angesiedelt (Pferdeantilopen aus dem Kavango Gebiet, Rappenantilopen aus dem Caprivi Streifen und Breitmaulnashörner aus Südafrika). Die Tiere sind sehr scheu und zum Schutz der Natur darf der Park nicht mit einem eignen Fahrzeug befahren werden. Namibia Wildlife Resorts bietet aber zweimal täglich dreistündige Pirschfahrten an. Es gibt 9 kurze Wanderwege rund um das Bernabé de la Bat Rest Camp. Eine Wanderkarte erhalten Sie im Parkbüro.
Lohnenswert sind die Mountain View Walk (1 Stunde), der Kambazembi Way (2 - 3 Stunden), der Fig Tree Walk und der Mission Way (insbesonders für historisch Interessierte wegen der Ruinen der alten Mission und dem Friedhof). 
Und auf der Farm Otjihaenamaparero 29 km südöstlich von Kalkfeld auf dem Pad 2414  kann man Dinosaurierspuren entdecken.