1999 wurde der Küstenstreifen zwischen Mapelane im Süden und Kosi Bay im Norden einschließlich der Feuchtgebiete um Lake St. Lucia zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Dieser Park umfasst 3.280 km² mit dem Lake St. Lucia (eigentlich kein See sondern eine 60 km lange flache Salzwasser - Lagune) als Mittelpunkt verschiedener Biotope (Reet- und Papyrus-Sümpfe, Mangroven,  Bushveld und Savanna,  subtropische Küstenwald mit bewachsenen Sanddünen und Sandstränden mit vor gelagerten Korallenriffen). Der Zusammenfluss von See- und Süßwasser führt zu einem reichhaltigen Nahrungsangebot und einer entsprechenden Vielfalt der Tierarten mit über 500 Vogelarten, Nilkrokodilen (ca.1500) und Nilpferden (ca.800). Hier befinden sich die wichtigsten Brutstätte der 900 kg schweren Lederschildkröte, die Januar bis Februar an den Stränden ihre Eier ablegen. Seit November 2007 heißt dieser Park iSimangaliso Wetland Park.

St. Lucia Village ist ein beliebter kleiner Urlaubsort und der Startpunkt einer Vielzahl von Aktivitäten (Bootstouren, das St. Lucia Crocodile Centre, die Cultural Village, oder Hochseeangeln).

Cape Vidal liegt ca. 25 km nördlich von St. Lucia Village und ist ideal für ein Tagesausflug. Das Eingangtor zum Park liegt 2 km vom Ort entfernt und eine asphaltierte Straße führt zunächst durch ein Gebiet, wo die forst wieder durch einheimische Arten ersetzt wird, und dann durch entlang der hohen bewaldeten Dünen, die als zweithöchste der Welt gelten. Riedböcke, Rotduiker, Impalas aber auch Nashörner und Büffel fühlen sich hier wohl. Der Strand ist weitläufig, weiß und wunderbar einsam, da die Anzahl der Fahrzeuge, die den Park durchfahren dürfen  begrenzt ist. Schwimmen, Schnorcheln, Wandern oder Picknick gefällig?