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Marion Kober
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83346 Bergen


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Cornelia Schwarz-Miseré aus Eschweiler

Liebe Frau Kober,

nun sind wir schon mehr als zwei Monate aus Namibia zurück und der Alltag hat uns viel zu schnell wieder eingeholt. Ich möchte es aber nicht versäumen, mich noch einmal ganz herzlich für Ihre tolle Organisation, die Beratung und Begleitung zu bedanken.

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Namibia denke und teilweise richtige Sehnsucht nach diesem Land empfinde. Die Reise mit unseren zwei erwachsenen Kindern war ein wundervolles Erlebnis, das wir alle vier wohl niemals vergessen werden. Die Weite der Landschaft, die Einsamkeit, die Stille, die Farben und dieser atemberaubende Sternenhimmel haben uns sehr beeindruckt und wenn ich die Fotos sehe, erlebe ich noch einmal diese Schönheit. Sei es der Bick vom Pool beim Fish River Canyon oder bei Roland auf der Farm, aus dem Fenster des Eagle's Nest, der Blick ins Tal bei den Grootbergen oder aufs Wasserloch im Etosha National Park. Besonders war auch der Sonnenuntergang bei den Vingerklippen, wo Sie uns einen Platz im Restaurant reserviert hatten.

Die von Ihnen gebuchten Ausflüge haben sich alle gelohnt. Die Bootstour von Walvis Bay aus, mit Robben und Pelikanen, die an Bord kamen und gefüttert wurden und die anschließende spektakuläre Fahrt durch die Dünen bis Sandwich Harbour. Am nächsten Tag erlebten wir mit Chris die "little 5" in den Sanddünen nahe Swakopmund. Chris ist ein hervorragender Führer und beeindruckte mit seinen Erzählungen und dem Aufspüren der Tiere. Ins Sossusvlei gönnten wir uns eine geführte Tour. Einfach toll: wir stiegen nicht wie ganz viele Touristen auf die Düne 45 sondern Angola (unser Führer) bestieg mit uns "Big Daddy". Von dort schaute man ins Dead Vlei, in das wir dann abstiegen. Auf der Rückfahrt hielten wir am Sesriem Canyon und der Ausflug endete mit einem "Picknick" an der Elim Düne. Angola zauberte einen Tisch mit allem, was bei einem Essen in einem gehobenen Lokal dazu gehört.

Ein Highlight war natürlich auch der Etoscha Park. An "unserem" Wasserloch kamen unzählige Tiere: Elefanten, Giraffen, Zebra-, Springbock- und Antilopenherden und vieles mehr. Wir saßen auf der Terrasse und ließen die Tiere kommen. Während der Fahrt durch den Park sahen wir an anderen Wasserlöchern unter anderem noch zwei große Elefantenherden, einige Breitmaulnashörner und drei schläfrige Löwen.

Während einer Nachtpirschfahrt von Onguma aus saßen, nach einer schönen, aber in Bezug auf Tiere eher unspektaluären Fahrt, etwa einen Kilometer vor dem Camp rechts und links des Weges zwei Löwen, nicht mehr als etwa fünf Meter entfernt. Es war schon ein komisches Gefühl, so im offenen Wagen, und erst recht, als der Fahrer den Motor ausstellte und einer der Löwen hinter unserem Wagen zu seinem Bruder lief, diesen kurz anstieß und dann im Dunkel verschwand.

Interessant und sehr informativ war auch unsere Tour am letzten Tag in Windhoek. Die Organistion "face to face" organisiert Fahrten nach Katutura und man sollte auch diese Seite von Namibia einmal gesehen haben. Die Führer kennen viele Bewohner und so hat man nicht das Gefühl eines Eindringlings oder neugierigen Gaffers.

Einzig nervig waren oft die Schotterpisten, die scheinbar kein Ende nehmen wollten. Teilweise konnte man wirklich nur 40km/h fahren und der Familienfrieden geriet in Gefahr. Einer fuhr zu schnell, der andere zu langsam und der dritte immer zu weit links. Belohnt wurden wir dann aber immer mit einem netten Empfang in einer tollen Unterkunft und oft, wie gesagt, mit einem grandiosen Ausblick. Manchmal wurden wir sogar nach dem Abendessen mit einer Wärmflasche im Bett überrascht, denn die Nächte waren teilweise wirklich sehr kalt. So kamen wir am Beginn der Reise bei 1° Celsius in Windhoek an. In Deutschland waren wir bei 36° abgeflogen.

Diese Reise kann man wirklich unbedingt weiterempfehlen und es wird auch für uns nicht die letzte nach Afrika sein. Ich träume schon von einer Reise durch den Caprivi-Zipfel zu den Viktoria-Wasserfällen und zurück durch Botswana.

Nochmals vielen Dank für alles und bis zum nächsten Mal.

Mit lieben Grüßen
Cornelia Schwarz-Miseré, Heinz, Sabine und Philipp Miseré